SATZUNG

der Vereinigung Hallescher Künstler e. V.

 

§ 1

 

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen „ Vereinigung Hallescher Künstler“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e. V.“.

 

Der Verein hat seinen Sitz in Halle/Saale.

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

 

Zweck des Vereins

 

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur, insbesondere der Bildenden Kunst, sowie der Angewandten und Darstelenden Kunst, der Literatur und Musik. Diesem Zweck wird er durch Publikationen, Ausstellung, Vorträgen und ähnlichen Veranstaltungen gerecht.

Sie dienen der Präsentation und Vermittlung von Kunst in der Öffentlichkeit, sowie der Förderung des künstlerischen Schaffens der Mitglieder.

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff der Abgabeordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den "Freundeskreis des Neuen Theaters e.V." in Halle (Saale). Es ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchlische Zwecke zu verwenden. Sollte der "Freundeskreis des Neuen Theaters e.V." zum Zeitpunkt des Vermögensanfales aufgelöst sein, fällt das Vermögen an die Stadt Hale (Saale)

§ 3

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person und jede juristische Person werden, die auf dem Gebiet der Kunst und Kultur tätig ist oder zu ihrer Förderung beitragen will. Die Verleihung der Mitgliedschaft erfolgt auf schriftlichen Antrag an den Vorstand. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand.

 

Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

 

§ 4

 

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

a) mit dem Tode des Mitgliedes,

b) durch freiwilligen Austritt,

c) durch Streichung aus der Mitgliederliste,

d) durch Ausschluss aus dem Verein

 

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

 

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung  nach Fälligkeit mit der Zahlung des Jahresbeitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des 2. Mahnschreibens 2 Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

 

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich Verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen First Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekannt zumachen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung, sie muss innerhalb einer First von einem Monat ab Zugang des Beschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Der Vorstand hat die Berufung der nächsten Ordentlichen Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

 

§ 5

 

Mitgliedsbeiträge

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 6

 

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7

 

Der Vorstand

 

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden und dem Stellvertretenden Vorsitzenden, der auch die Funktion des Schatzmeisters ausübt. Die Arbeit des Vorstandes wird von beratenden Mitgliedern unterstützt

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden allein vertreten.

 

§ 8

 

Zuständigkeit des Vorstandes

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen werden. Er hat vor allem folgenden Aufgaben:

1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung.

2. Einberufung der Mitgliederversammlungen.

3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

4. Buchführung und Erstellung des Jahresberichts.

5. Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen.

6. Entscheidung über Aufnahme. Streichung und Ausschluss von Mitgliedern,

7. Aufnahme von Ehrenmitgliedern.

8. Über die Teilnahme der Mitglieder an den vom Verein organisierten Kunstausstellungen.

 

§ 9

 

Amtsdauer des Vorstandes

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des nächsten Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

 

§ 10

 

Beschlussfassung des Vorstandes

 

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn beide Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt ein Beschluss als abgelehnt. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis erhalten.

 

§ 11

 

Die Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Genehmigungen des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahmen des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes.

2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages

3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes

4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins,

5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.

 

§ 12

 

Einberufung der Mitgliederversammlung

 

Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Die Ladung der Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung erfolgt vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung

 

Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse oder E-Mail Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorsitzende fest.

 

§ 13

 

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder dem Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

 

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, auch ein Ehrenmitglied, eine Stimme. Es wird grundsätzlich offen abgestimmt, es sei denn, eines der anwesenden Mitglieder verlangt eine geheime Abstimmung.

 

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Mitgliederversamlung faßt Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 erforderlich. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll Feststellungen über Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters, die Zahl der erschienenen Miglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut der Änderung im Protokoll aufzunehmen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

 

§ 14

 

Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorsitzende Liquidator. Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

 

Halle, Saale der 11.12.2015

 

ⓒ Bernd Baumgart/Erhard Preuk 2017

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